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Warum sollte man Saaten vor dem Backen quellen lassen?

Saaten sind eine wertvolle Zutat beim Brotbacken – sie verleihen dem Gebäck Geschmack, Biss und zusätzliche Nährstoffe. Doch bevor sie in den Teig kommen, sollten die kleinen Alleskönner unbedingt vorquellen. 

Vorteile des Quellens

  1. Bessere Teigkonsistenz: Ungenässte Saaten entziehen dem Teig während des Backens Feuchtigkeit. Das kann zu trockenem Brot führen.
  2. Optimale Backeigenschaften: Durch das Quellen werden Saaten weicher und lassen sich besser in den Teig einarbeiten.
  3. Längere Frischhaltung: Vorquellen erhöht die Wasserbindung im Brot, was es saftiger macht und länger frisch hält.
  4. Verbesserte Nährstoffaufnahme: Durch das Einweichen werden Enzyme aktiviert, die die Verdauung unterstützen.

So geht’s richtig:

Für 100 g Saaten nimmt man ca. 100–150 ml Wasser. Die Quellzeit variiert je nach Saat:

 

Saat Wasseraufnahme Quellzeit
Blaumohn ca. 100 ml 2–3 Std.
Chiasamen ca. 500 ml (Gelbildung) 30 Min.
Kürbiskerne ca. 100 ml 3–4 Std.
Leinsamen ca. 250 ml (Gelbildung) 2–3 Std.
Sesam ca. 100 ml 2–3 Std.
Sonnenblumenkerne ca. 100 ml 3–4 Std.

 

Häufige Fehler vermeiden:

Zu wenig Wasser: Saaten können dem Teig Feuchtigkeit entziehen.
Zu lange Quellzeit: Manche Saaten verlieren dann ihre Struktur.
Keine Quellzeit: Besonders bei Leinsamen und Chia kann das die Teigführung erschweren.

Mit gequollenen Saaten wird dein Brot saftiger, aromatischer und noch leckerer!

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